Sam-giam

Aus Celtoipedia
(Weitergeleitet von Sam-Giam)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Samos - Giamos (auch "Sam-Giam") bezeichnet das keltische Konzept des Angenehmen, dem das unangenehme gegenüberliegt, bzw. die Einteilung des Jahres in eine helle und eine dunkle Hälfte. Samos bedeutet in dieser Hinsicht Sommer oder angenehme Jahreshälfte und Giamos Winter oder unangenehme Jahreshälfte. Das Konzept entspricht der Polarität bei Mat - Anmat, Albios - Dubnos und dem Konzept der Andedi und Devi.

Eine Deutung sieht im durch verschiedenste Reinkarnationen fortwährenden Widerstreit von Rucht und Friuch bzw. Finnbennach und Donn Cuailnge einen Mythos von der immerwährendenden Auseinandersetzung von Samos und Giamos. Dem Mythos von Rucht und Friuch entspricht in der Walisischen Mythologie die Erzählung von Nynniaw und Peibaw.

Neopaganismus

In einigen Formen des modernen Druidentums wird Sam-Giam als keltische Form des Ying-Yang-Prinzips interpretiert.Das Sam-Giam wird in Verbindung gebracht mit altkeltischen Spiralsymbolen, Janusköpfigen Gottheiten etc.